Teutschenthal_Wappen_1 Teutschenthal_Gemeindezentrum_Statue_1 Teutschenthal_Mitte_Kirche_1 Teutschenthal_Naturbad_1 Teutschenthal_Wasserturm_1 Teutschenthal_Wasserturm_2

Die Gemeinde Teutschenthal gehört zum Saalekreis. Ihr Wahrzeichen ist die weithin sichtbare Kalihalde. Der Ort am Würdebach gehörte im Mittelalter zum Burgbezirk Schraplau im südlichen Hosgau. Er entwickelte sich auf mehreren kleinen Dörfern zu einer großen Gemeinde. Von 1356 bis 1615 blieb Teutschenthal getrennt. Während des Dreißigjährigen Krieges (1618 - 1648) zerstörten die Kriegsparteien den Ort; den Wiederaufbau verdankten die Bewohner Wolf Thilo von Trotha. Der wirtschaftliche Aufschwung, der bald nach dem Kriege einsetzte, wurde durch die Kriegsereignisse von 1756 bis 1763 und der napoleonischen Besetzung des Landes von 1807 bis 1813 unterbrochen. Teutschenthal blieb danach noch agrarisch orientiert, aber schon bald begann mit dem Kohleabbau und dem Siegeszug der Zuckerrübe auch ein gewerblich industrieller Aufschwung, der sich wiederum auch auf die Landwirtschaft auswirkte. Wie kaum eine andere Familie der Region hatten vor allem die Wentzel’s diesen bewirkt, die Geschichte gelenkt und das Gesicht des Ortes verändert. Der im östlichen Teutschenthal gelegene Teil Eisdorf war bis zum Jahre 1952 eine selbstständige Gemeinde. In einer Urkunde des Klosters Wimmelburg wurde der Ort Eisdorf 1121 zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Mit dem Bau der Eisenbahnlinie von Halle nach Kassel im Jahre 1864 entstanden teilweise auf Wanslebener Flur Bahnhof-, Post- und Wohngebäude. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts, insbesondere nach der Gründung der Krügerhall AG 1905, und in den folgenden Jahrzehnten, wurden weitere Wohnanlagen zum Teil auf Langenbogener Flur für Bergarbeiter, Angestellte und leitende Mitarbeiter des Kaliwerks errichtet. Trotz Stilllegung des Kaliwerkes im Jahr 1982 entwickelte sich Teutschenthal-Bahnhof zu einem industriellen und gewerblichen Zentrum.

  • Web: www.gemeinde-teutschenthal.de