Langenbogen_Wappen_1 Langenbogen_Kirche_1

Langenbogen wurde erstmals 1155 in der Schöppenchronik erwähnt. Zu dieser Zeit existierte unweit der Ortslage die Burg Langenbogen, auf der die Herren von Langenbogen saßen, Angehörige eines niedrigen Dienstadelgeschlechtes, das ab 1155 mit diesem Namenszusatz nachweisbar ist. Burg und Dorf kamen um 1194 an das Erzstift Magdeburg, wo es über Jahrhunderte verblieb. 1433 wurde die Burg allerdings zerstört. Ab 1450 ließ Erzbischof Friedrich III. von Beichlingen eine Domäne mit Dorfsiedlung anlegen. Im Jahr 1691 wurde das Braunkohlenwerk Langenbogen, welches Johann Wolfgang von Goethe im Amt des zuständigen Ministers 1802 besuchte, erstmals erwähnt. 1848 erfolgt der Bau der Zuckerfabrik durch den Großgrundbesitzer Wentzel. Die letzten großen Bauvorhaben waren die Errichtung des Wohngebietes „Eisleber Breite“ mit der Grundsteinlegung 1992 (für mehrere Hundert Bewohner) und (ab 1997) die Erschließung eines kleinen Gewerbegebietes (heute drei Kaufhallen, je eine Bank, Tankstelle, Druckerei, ein Caravanhändler, ein Poolbauer und zirka fünf weitere Anbieter, u. a. von Zeitungen, Getränken, Blumen) am Dachsberg unmittelbar an der B80, wobei bereits bestehende Strukturen genutzt wurden. (www.wikipedia.org)

  • Web: www.langenbogen.de