Holleben_Wappen_1 Holleben_Wassermuehle_1

In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des Klosters Hersfeld wird Holleben als zehntpflichtiger Ort H[un]enleba im Friesenfeld erstmals urkundlich erwähnt, in dem sich zudem eine Burg befand, die Mittelpunkt eines Burgwards war. Die Burg wird auch 100 Jahre später im Jahr 979 (Hunleiuaburch) erwähnt, doch im Hochmittelalter wurde der Mittelpunkt nach Schkopau verlegt, wo er erstmals 1347 nachweisbar ist. An die Burg erinnert heute noch ein Straßenname. Ab Mitte des 13. Jahrhunderts war Holleben der Stammsitz des alten gleichnamigen Adelsgeschlechts von Holleben. Auf dem Ortsfriedhof wird mit einer Ehrenanlage an vier (nach anderen Angaben: acht) sowjetische Personen und eine polnische Frau erinnert, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden. Holleben wurde im Jahre 1939 das nördlich dicht angrenzende Beuchlitz und 1950 das südlich gelegene Benkendorf zugeordnet. Seit 1952 gehörte der Ort zum Saalkreis, der 2007 im Saalekreis aufging. (www.wikipedia.org)